Psoriasis geht unter deine Haut

Schuppenflechte oder auch Psoriasis ist eine chronisch verlaufende, entzündliche Hauterkrankung. Sie ist nicht heilbar und tritt oftmals schubweise auf. Es gibt unterschiedliche Formen. Die häufigste Form ist die Plaque-Psoriasis (Psoriasis vulgaris). 85% bis 90% aller Betroffenen leiden an dieser Erscheinungsform. Man schätzt, dass insgesamt 2% bis 3% der Bevölkerung in Österreich darunter leiden.

Die entzündeten, verdickten, silbrig-weiß-schuppenden Hautbereiche zeigen sich am häufigsten auf den Außenseiten der Ellbogen- und Kniegelenke sowie im Bereich des Kopfes oder der Nägel. Die Krankheit kann in leichter, mittelschwerer und schwerer Form auftreten. Rund zwei Drittel der Betroffenen leiden an einer milden Form, das übrige Drittel leidet an einer mittelschweren bis schweren Psoriasis.

Psoriasis ist eine sehr belastende Erkrankung, die mit vielen Einschränkungen und Begleiterkrankungen (Komorbiditäten) verbunden ist. Menschen mit Schuppenflechte leiden häufiger an chronischen Krankheiten wie Diabetes, Herzerkrankungen, Übergewicht und Depressionen. Bei einigen Betroffenen liegt auch eine Gelenkentzündung vor. Erfahre mehr über Psoriasis. Es ist an der Zeit, die für dich passende Therapie zu finden.


Ursachen

Psoriasis galt früher einmal als eine reine Erkrankung der Haut. Heute geht man hingegen davon aus, dass Schuppenflechte durch eine Störung des körpereigenen Immunsystems verursacht wird – Psoriasis geht unter die Haut.

Die Veranlagung zur Psoriasis ist oftmals erblich bedingt. Umwelteinflüsse können jedoch ebenfalls eine wichtige Rolle spielen. Beide Faktoren beeinflussen nämlich unser Immunsystem.

Das Immunsystem schützt normalerweise den Körper vor Krankheiten, indem es körperfremde Stoffe, wie beispielsweise Bakterien oder Viren, abwehrt. Dabei spielen spezielle Abwehrzellen, wie T-Zellen, dendritische Zellen und Makrophagen (Fresszellen), eine entscheidende Rolle. Sie wandern an den Ort im Körper, an dem der „Eindringling“ sitzt, um ihm dort durch die Ausschüttung von Entzündungsfaktoren (sogenannten Zytokinen) entgegenzuwirken.

Nach heutigem Verständnis werden bei der Psoriasis durch eine Fehlsteuerung des Immunsystems zu viele dieser Abwehrzellen aktiviert. Sie wandern in die äußeren Hautschichten ein. Dort schütten sie übermäßig viele Entzündungsfaktoren (Zytokine) aus. Dadurch wird das Wachstum der Hautzellen um ein Vielfaches des Normalen (bis zu acht- oder zehnmal schneller) beschleunigt.

Die Hautzellen schichten sich auf und bilden die typisch verdickten, silbrig-weiß-schuppenden Hautbereiche (sogenannte Plaques). Die darunter liegende gerötete Haut spiegelt die ablaufende entzündliche Reaktion wider. Diese kann auch Juckreiz und Brennen verursachen.

Psoriasis ist nicht ansteckend!


Auslöser

Es gibt mehrere auslösende Faktoren, die zu einer Verschlechterung oder einem Wiederaufflammen der Schuppenflechte führen. Häufige Auslöser sind: Stress, Hautverletzungen oder mechanische Reize (z.B. Schnittwunden, Abschürfungen, Sonnenbrand), einige Medikamente (wie β-Blocker, Lithium, Interferon…), bakterielle Infektionen (wie zum Beispiel Halsentzündungen) sowie Rauchen und übermäßiger Alkoholkonsum.

Sulje

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